Im Herbst und Winter gelingen Immobilienfotos mit dem richtigen Timing: Außenaufnahmen um die Mittagszeit oder zur blauen Stunde, Innenräume mit eingeschaltetem, warmem Licht und gegebenenfalls Kaminfeuer. Laub und Schnee sollten von Wegen und Terrasse entfernt werden. Drohnenflüge brauchen ruhiges, trockenes Wetter.
Muss man mit dem Verkauf bis zum Frühjahr warten?
Nein. Viele Immobilien werden im Herbst und Winter verkauft oder vermietet, und auch in dieser Zeit suchen Interessenten aktiv. Die Jahreszeit stellt aber andere Anforderungen an die Fotos: weniger Tageslicht, flacher Sonnenstand, graue Tage und ein Garten, der nicht in voller Blüte steht. Mit der richtigen Planung entstehen trotzdem einladende Bilder – oft sogar mit einer besonderen Stimmung.
Das richtige Timing
Im Winter ist das gute Licht knapp. Außenaufnahmen gelingen am besten um die Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht. Eine stimmungsvolle Alternative ist die blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang: Der Himmel leuchtet tiefblau, während das Haus von innen warm erleuchtet ist. Innenräume lassen sich dagegen fast den ganzen Tag fotografieren, weil wir ohnehin mit Stativ und Belichtungsreihen arbeiten.
Wärme ins Bild holen
Was im Sommer der Garten ist, ist im Winter die Gemütlichkeit. Alle Lampen einschalten, ein Feuer im Kamin, eine Decke auf dem Sofa, Kerzen auf dem Tisch – solche Details lassen Räume einladend wirken. Wichtig ist, dabei nicht zu übertreiben: Saisonale Dekoration sollte zurückhaltend bleiben, damit die Bilder auch im Frühjahr noch passen.
Außenbereich vorbereiten
- Laub von Wegen, Terrasse, Rasen und Dachrinnen entfernen
- Schnee von Zufahrt und Eingang räumen, auf Rasen und Dach darf er liegen bleiben
- Gartenmöbel entweder ordentlich aufstellen oder ganz wegräumen
- Außenbeleuchtung prüfen und für die blaue Stunde einschalten
Drohnenaufnahmen in der kalten Jahreszeit
Luftbilder sind auch im Winter möglich – ein verschneites Grundstück unter blauem Himmel kann sogar besonders reizvoll aussehen. Kälte verkürzt allerdings die Akkulaufzeit, und leichte Drohnen sind windempfindlich. Bei Regen, Nebel oder starkem Wind wird nicht geflogen. Mehr zu den Regeln im Ratgeber Drohnenaufnahmen von Immobilien.
Grauer Himmel – was tun?
Ein bedeckter Himmel hat auch Vorteile: weiches Licht ohne harte Schatten, gleichmäßig ausgeleuchtete Fassaden. Wirkt der Himmel sehr trist, lässt er sich in der Bearbeitung behutsam aufhellen. Ein Austausch gegen einen strahlend blauen Sommerhimmel passt dagegen nicht zu kahlen Bäumen und wirkt unglaubwürdig.
Frühjahrsbilder später ergänzen
Steht das Objekt länger am Markt, lohnt es sich, im Frühjahr einige Außenaufnahmen und Luftbilder mit grünem Garten nachzuholen. Die Innenaufnahmen und den 360°-Rundgang aus dem Winter können Sie weiter verwenden.
Immobilienfotografie im Westerwald – auch im Winter
Gerade im Westerwald mit seinen Wäldern und Höhenlagen kann der Winter eindrucksvolle Bilder liefern. Wir planen den Termin wetterabhängig und stimmen mit Ihnen ab, wann Außen- und Drohnenaufnahmen am meisten Wirkung haben. Mehr auf der Seite Immobilienfotograf im Westerwald.